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Warum ein KI-Mitarbeiter mehr ist als ein Chatbot
Ein Chatbot wartet, bis jemand etwas fragt, und antwortet dann aus einem festen Wissensstand. Ein KI-Mitarbeiter geht weiter. Er hat eine klar umrissene Rolle, Zugriff auf die Werkzeuge, die er dafür braucht, und arbeitet Aufgaben selbstständig ab: Er liest neue Mails, prüft Daten im CRM, legt einen Termin an oder schreibt einen Offerten-Entwurf. Dein Team spricht ihn dort an, wo es ohnehin arbeitet, etwa in Slack, Microsoft Teams oder per E-Mail. Und er läuft auch dann weiter, wenn niemand im Büro ist, zum Beispiel bei der Überwachung eines Postfachs oder eines Webshops.
Der Unterschied liegt also nicht im Sprachmodell, sondern in der Einbettung. Ein guter KI-Mitarbeiter weiss, wofür er zuständig ist, wen er fragen muss und wo seine Grenzen liegen. Er arbeitet mit Deinen Daten statt mit allgemeinem Internetwissen und hinterlässt nachvollziehbare Spuren. Ohne diese Grundlage bleibt auch das beste Modell ein Spielzeug. Seit grosse Anbieter wie OpenAI mit dots oder Anthropic mit Claude in Slack eigene Agenten für Teams anbieten, ist das Thema auch für KMU greifbar geworden. Für Schweizer Betriebe mit knappen Personalressourcen ist das eine echte Chance, sofern Rolle, Rechte und Verantwortung von Anfang an sauber geregelt sind.